Da mich die Alarmhörner der Baustelle an der Bahnstrecke in Ehrenfeld die Nacht gut wach gehalten haben bin ich kurzerhand mal rüber und habe die Bahnarbeiter beim Rumstehen Arbeiten fotografiert, um endlich mal mein niegelnagelneues Manfrotto 190 xpro in freier Wildbahn auszuprobieren.
- Steht extrem stabil.
- Die Mittelstange lässt sich umlegen und horizontal einhängen, so dass bodennah fotografiert werden kann.
- Mit 1,8 kg (ohne Kopf) ist es etwas schwerer als ein Gorillapod Zoom. Schöner Vergleich, gelle;)
- Die Arbeitshöhe ist super: 146 cm + ausziehbare Stange + Kopf + Kamera. Für mich als ca. 180 cm großer Mensch bedienbar ohne Rückscherzen erwarten zu müssen.
- Es hat eine Öse um einen Tragegurt zu befestigen und einen kleinen Haken für Gewichte (Tasche oder so) bei starkem Wind.
- Handling ist insgesamt einfach. Mit den Schnappverschlüssen lässt sich das Stativ schnell aufbauen.
Als Kopf benutze ich derweil einen Dörr Kugelkopf DB-20. Der ist nicht die Offenbarung aber erfüllt durchaus seinen Zwecke. Ausrichten mit nicht zu mächtigen Gläsern klappt gut und die Kamera hat Halt. Wenn ich mal das Bedürfnis verspüre und das Geld übrig habe, kommt dann vielleicht mal noch ein Getriebeneiger dazu.
fotografie · stativ · manfrotto · 190xpro · geschrieben am 12.09.2009
